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Den Arsch aufgerissen - wofür?


Die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht antwortete als bisher einzige der von uns mit dem Buch bedachten Stadt- und Landespolitiker:

Christine Lieberknecht - Thüringer Ministerpräsidentin „Ich habe das Buch mit großer Anteilnahme gelesen und mich natürlich, wie das wahrscheinlich jeder Leser tun wird, gefragt, wo auf dem Lebensweg der beiden Autoren die vielen Weichen lagen, wie sie gestellt waren und warum ein Mensch zu welchem Zeitpunkt diese oder jene Richtung einschlägt, wie er sich dabei fühlt und wie er mit den jeweils gegebenen Bedingungen zurecht kommt.

Ich erwartete etwas Bitterböses und fand flüssig und ehrlich geschriebene Reminiszenzen auf die widersprüchlichen und häufig wenig amüsanten Ereignisse aus dem Alltagsleben in der DDR-Vergangenheit und auf die mühseligen Versuche, in der Aktualität des vereinten Deutschlands und speziell in der Heimatstadt der Autoren, Mühlhausen, Chancen zu finden oder zu ergreifen und einen auskömmlichen, befriedigenden und sinnvollen neuen Arbeitsplatz zu finden.

Das Thema der Autoren des Buches, der Weg in die Arbeitslosigkeit, und damit der Weg des miterlebenden und wiedererkennenden Lesers ist ein schwieriger Erfahrungsprozess, der von der behüteten aber nicht problemlosen Kindheits- und Jugendidylle, der vermeintlichen Normalität, gelegentlich auch in eine frustrierende Hoffnungslosigkeit geführt hat. Ich bin sehr angetan von den beiden Autoren und deren innerer, darstellerischer Kraft. Das Buch zeugt auch von literarischem Geschick, die vielen Geschichten zu erzählen und damit ein Mosaik des Lebens im schönen aber tristen Mühlhausen der Siebziger und Achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zusammenzusetzen. Anerkennend möchte ich auch die neueren Fotos erwähnen, die einen Einblick in die altehrwürdige Stadt und ihre Umgebung gestatten. Vielleicht machen sie hier und da einen etwas trüben Eindruck, aber ich verstehe: Bilder auf der Sonnenseite wären hier nicht unbedingt passend gewesen.

Sie, sehr geehrter Herr Brinks, haben ein Buch verlegt, das einiges von der materiellen und psychischen Lage mancher Menschen in den östlichen Bundesländern preisgibt. Es ist, wie ich meine, das Ergebnis eines Denk- und Erfahrungsprozesses, der aus Sicht der Autoren die Frage stellt, ob das gelebte Leben eigentlich umsonst war. Jeder hat da wohl seine eigene Antwort. Mir fällt dazu ein Bibelwort ein: „… und wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen!“ Wenn man dabei noch anständig geblieben ist: Bravo!“ (18.09.2012)


Zeitungsbericht "Allgemeiner Anzeiger Mühlhausen"
5. Sept. 2012 von Stefanie Rödiger

"MÜHLHAUSEN. Ziemlich provokativ betitelten die heiden Mühlhäuser Barbara Amling und Martin Engelhardt ihr erstes gemeinsam verfasstes Buch "Den Arsch aufgerissen - wofür" -dieser
Titel steht in engem Zusammenhang mit einer Geschichte des Buches, in der es um die Stationierung von Martin Engelhardt an der innerdeutschen Grenze geht. Als er sich
dabei eine Verletzung zuzog, musste er sich nämlich im Anschluss genau diese Frage
stellen ..."

"Von der Seele geschrieben" - Zeitungsbericht des "Allgemeiner Anzeiger Mühlhausen"
- vollständiger Artikel als PDF »



Lass sie fliegen, deine Fantasie!


"Ein gutes, und wirklich: ein wichtiges Buch. Jungen und Mädchen können
hineinwachsen, immer wieder mal.
Es ist ein Lesebuch, das nicht nur Jüngeren eine Fülle von Anregungen bringt: Geschichten und Bilder zum Weiterdenken, zum Weitererzählen — das reizt die Fantasie an; die soll das Fliegen lernen. Neue Übersetzungen einiger Märchen, einige sind ganz neu. Eine gute Mischung. Sogar mit Gedichten, die vielen etwas bedeuten werden. Dieses Verschenk-Buch ist sein Geld wert."

Rainer Habicht, Jugendbuch-Report "Durchblick"


"Sarah liebt dieses Buch. Sie versteckt es vor ihrem Bruder, denn der will es
auch haben. Was blieb mir übrig: ich musste noch eins kaufen."

Raija Tenbrock

"So viel hab ich noch nie in ein Buch reingekritzelt. Es soll lebendig bleiben. Ob der
Dichter das wollte, ist mir egal. Es ist ja jetzt mein Buch."

Maximilian Schönwetter, 12




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